Kellerwaldschule Frankenau

Pädagogisches Konzept

 

skizze-kellerwaldschuleIm Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die uns anvertrauten Kinder. Sie in ihrer ganzen individuellen Verschiedenheit anzuerkennen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und sie in ihrer Entwicklung optimal zu unterstützen und zu fördern ist unser Hauptanliegen.

Dabei sehen wir unser Wirken als dynamischen Prozess auf der Grundlage der für uns richtungsweisenden kultusministeriellen Vorgaben.
Partnerschaftlich mit allen an der Erziehung Beteiligten holen wir unsere Schüler dort ab wo sie stehen und bringen sie gemeinschaftlich voran. Eventuell nötiges „Umsteigen“ in    unserem Haus begleiten wir ebenso sorgfältig wie den Wechsel in andere Schulen.

 

Unsere pädagogischen Schwerpunkte:

Sozialkompetenz

               Fachliche Grundbildung

                                      Methoden- und Medienkompetenz

                                                                            Natur- und Umweltbildung

                                                                                                             Gesundheitserziehung

Es folgen diesbezüglich für unsere Arbeit besonders wichtige Aspekte. Stichpunktartig ergänzt durch, bei uns etablierte bzw. verstärkt zu berücksichtigende, Aktivitäten/Methoden.

 

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Sozialkompetenz

a) Wir unterstützen die Schüler in der Wertschätzung der eigenen Person. Ihr positives Selbstwertgefühl ist essentiell für ihre phys. und psych. Gesundheit!

b) Wir fördern die Entwicklung der Kinder vom „Ich“ zum „Wir“.  Das befähigt sie zur reflektierten Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen

c) Wir stärken die Identifikation mit einer ethischen Wertorientierung, basierend auf unserer christl. humanistischen Tradition. Das begründet ein regelkonformes Handeln und bietet den Schülern eine kulturelle Heimat.

d) Wir lenken den Blick vom regionalen/nationalen Zugehörigkeitsgefühl aus zum Unbekannten/Fremden hin. Dies ermöglicht den Kindern sich in einem größeren „Wir-Zusammenhang“ zu sehen und legt Akzeptanz/ Toleranz Grund.

 

Fachliche Grundbildung

Unsere Schüler sollen bis zum Ende des 4.Schuljahres über Kompetenzen gemäß den gültigen Lehrplänen und analog zu den der KMK gesetzten Bildungsstandards verfügen.

Die Aneignung grundlegender Kenntnisse und Fertigkeiten eines jeden Schülers muss gewährleistet sein, um darauf aufbauendes Lernen zu ermöglichen. Dabei soll jedes Kind gemäß seiner Möglichkeiten weitergefördert und ein angemessenes Maß an Leistung von ihm eingefordert werden. Dementsprechend gibt es an unserer Schule neben verbindlichen schulinternen Minimalplänen auch Vereinbarungen:

 a) zur Leistungsförderung

Kinder können ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten nur entwickeln, wenn sie Zutrauen zur eigenen Leistungsfähigkeit besitzen. Dieses Zutrauen ist entscheidend geprägt durch:

Lehrer und Eltern sollten deshalb im Umgang mit allen schulischen Ergebnissen (nicht nur Tests) ihrer Kinder folgende Grundsätze beachten:

b)  zur Leistungsmessung

Die individuellen Leistungen der Schüler sind regelmäßig festzustellen und nachvollziehbar zu dokumentieren.

1.Klasse: In den Lernstandserhebungen erfolgt eine verbale Beurteilung der Leistung. Diese sollte die Schüler im Lernen ermuntern bzw. unterstützen und/oder Hinweise auf weitere Möglichkeiten des Übens geben. Die Piktogrammstempel (s. Anhang) 1-4 können in Absprache mit den Eltern eingesetzt werden. Im Zeugnis am Ende des 1.Schuljahres erfolgt ein Bericht über die Leistungen des Kindes (ein an den Schüler gerichtetes Zeugnis kann dem Zeugnis beigefügt werden).

2.Klasse: Im 1.Halbjahr werden die Piktogrammstempel benutzt.                                                                                                                                                               Im 2.Halbjahr erfolgt, genau wie in Klasse 3 und 4, die Bewertung durch Ziffernnoten.                                                                                                                 Die zu erreichende Punktzahl ist vorher neben den Aufgaben anzugeben.

c) zur Förderung der Schüler mit besonderen Schwierigkeiten

Verfahren

Mögliche Maßnahmen des Nachteilsausgleichs:

Für die Leistungsfeststellung und – bewertung selbst können durch Eltern und Klassenkonferenz besondere Regelungen bei der Schulleitung beantragt werden:

Die Anwendungen dieser Regelungen sind im Zeugnis unter „Bemerkungen“ zu erwähnen.

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e) Lesekonzept

Die Lesekompetenz eines Kindes beeinflusst nahezu alle Bereiche schulischen und außerschulischen Lernens. Um eine erfolgreiche Lernentwicklung zu gewährleisten, muss:

Die Konzeption unserer Schule trägt dem Rechnung und beinhaltet bis zur Klasse 4 eine Fülle aktueller und bewährter Aktivitäten zur Leseförderung:

Unterstützende Ausstattung

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Methoden- und Medienkompetenz

Methodenkompetenz

Da es neben der Vermittlung einer soliden fachlichen Grundbildung mehr und mehr darum geht, mit der Fülle von Informationen umgehen zu können, sollen unsere Schüler befähigt werden, sich verschiedene Informationsquellen selbständig zu erschließen. Dazu wollen wir ihnen guten „Handwerkszeug“ bieten und machen sie mit verschiedenen Strategien, Arbeitstechniken und Arbeitsverfahren  vertraut. Wichtig ist, dass die Schüler lernen ebenso selbständig als auch im Team verantwortlich und produktiv zu arbeiten. Entsprechende Arbeitsformen werden ihnen immer wieder angeboten (Freiarbeit, Tages- und Wochenpläne, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Projekte) und durch ein verbindliches Trainingsprogramm zur Methodenkompetenz ergänzt.

Jahresplanung für die Durchführung von Trainings- und Lernspiralen:

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Darüber hinaus verpflichten sich die Kollegen die erarbeiteten Methoden kontinuierlich in ihrem Unterricht anzuwenden.

 

Medienkompetenz

Wir machen unsere Schüler im Umgang mit unterschiedlichen Medien vertraut und vermitteln die Fähigkeit, zielgerichtet, nutzbringend und kritisch mit ihnen umzugehen.

Im Bereich der Computerarbeit werden wir nach Möglichkeit eine wöchentliche PC-Stunde für die Klasse 3 anbieten um grundlegende Arbeitsweisen zu vermitteln. In Klasse 4 stehen dann Recherche und Informationsentnahme im Fachunterricht im Focus.

Die Nutzung unserer Schulbücher liegt im pädagogischen Ermessen der einzelnen Lehrkraft (die schulinternen Mimimalpläne geben die inhaltliche Leitlinie vor).

 

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Natur- und Umweltbildung

Mit diesem Schwerpunkt tragen wir dem unmittelbaren Umfeld der Schüler Rechnung. Unsere Region ist geprägt von wunderbaren Landschaften, von Naturpark und Nationalpark Kellerwald-Edersee, deren Erhalt wirtschaftlich und ökologisch von großer Bedeutung ist.

Über die Auseinandersetzung mit unserem Umfeld sollen die Kinder:

Lernorte:  Kellerwalduhr, Nationalpark, Lorfe, Wichtelsteine, Schulgelände, Schulgarten u.a..

Didaktische Prinzipien:

 

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Gesundheitserziehung

In diesem Bereich sind uns wichtig: